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Kontextorientierung

Nachhaltiges Lern kann nur auf der Basis bereits bestehender "neuronaler" Verknüpfungen im Gehirn der Kinder stattfinden.

Denn: Wissen wird "konstruiert"und braucht "Anker".

Daraus resultiert die Notwendigkeit bei er Planung von Unterricht, kontextorientierte Strukturierungsansätze zu wählen, denn situiertes Lernen ist - und das Belegen vielfältige Studien - ist ein kindgerechtes Strukturierungsprinzip.

Aber: Nicht alle Kontexte sind bildungsrelevant und führen zu anschlussfähigem Wissen.

Bildungsrelevante Kontexte werden in vier Kategorien eingeteilt:

  • Alltag - Tägliches Leben und Gesundheit
  • Erde und Umwelt
  • Technologie
  • Historische Bezüge - Wissensgenese

Aufgrund der Fülle von möglichen Kontexten ergibt sich bei der Planung von kontextorientiertem Unterricht nun das Problem, dass man den Aufbau von systematischem und anschlussfähigem Wissen aller drei Fächer gerne aus den Augen verliert.

Um diese Schwierigkeit ein wenig einzudämmen, hat die Fachdidaktische Kommission acht Themenfelder vorgegeben, die sich mit Kontexten füllen lassen.