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Begriffsbeschreibung

Abfragen, Heftführung, Experiment, Tafelbild, Folien, eine Gruppenarbeit organisieren etc. sind klassische Lehrmethoden und (über-)lebensnotwendige Grundtechniken und Werkzuge der Lehrtätigkeit; es sind unentbehrliche Know-How-Werkzeuge.

Kärtchenmaterial, Dominos, Mind-Maps, Filmleisten, Strukturdiagramme etc. sind Methodenwerkzeuge (definiert in: Leisen, J. (Hrsg.): Methoden-Handbuch. Varus Verlag Bonn 1999.), also Verfahren, mit denen man "anregende Lernumgebungen" gestalten kann. Der "Werkzeugkasten" für den Unterricht hat demnach zwei Fächer:

  • Know-How-Werkzeuge
  • Methoden-Werkzeuge

Methoden-Werkzeuge sind nicht an bestimmte Sozial-und Aktionsformen gebunden. Sie sind echte Werkzeuge, vielseitig und variabel. Sie unterstützen den ehrergelenkten Frontalunterricht genauso wie Partner- oder Gruppenarbeit oder die Gestaltung von Lernzirkeln. Methoden-Werkzeuge wie Kärtchentische oder Concept-Maps können sehr aufwendig in der Gestaltung und Vorbereitung sein. Sie können aber auch, wie Gedanken- oder Sprechblasen, spontan entstehen und eingesetzt werden.

Ein geeignetes Methodenwerkzeug genügt möglichst vielen der folgenden Kriterien:

  • Es macht schüleraktiven Unterricht möglich.
  • Es initiiert die fachbezogene Kommunikation zwischen Schülern.
  • Es fordert Selbsterschließung durch den Schüler ein und lässt diese zu.
  • Es hat herausfordernden Charakter.
  • Es fördert die Fachsprache sowie die allgemeine Sprachkompetenz.
  • Es erleichtert das Verstehen, weil es verschiedenartige zu einem Inhalt eröffnet.
  • Es lässt die spielerische Auseinandersetzung mit dem Fach zu.
  • Es sichert Lerninhalte ab.

 Die Inhalte dieses Textes sind aus folgender Webseite entnommen: Freiman, T., Schlieker, V.: Methodenwerkzeuge. NiU-Chemie Heft 64/65 (2001)


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