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Gefahrstoffverzeichnis

  • Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat ein Verzeichnis aller verwendeten Gefahr-stoffe zu führen, in dem auf die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter verwiesen wird. Das Verzeichnis muss allen betroffenen Beschäftigten zugänglich sein.
  • Laut TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" Abschnitt 4.7 sind im Gefahrstoffverzeichnis mindestens folgende Angaben erforderlich:
    - Bezeichnung des Gefahrstoffes,
    - Einstufung des Gefahrstoffes,
    - Mengenbereich des Gefahrstoffes,
    - Arbeitsbereiche, in denen mit dem Gefahrstoff umgegangen wird.
  • Die Angaben können in Dateiform gespeichert werden. Das Verzeichnis ist bei we-sentlichen Änderungen fortzuschreiben und einmal jährlich zu überprüfen.
  • Dieses Verzeichnis kann z. B. mit Hilfe einer Gefahrstoffdatenbank oder der DGUV Regel 2004 geführt werden.
  • Bei der Einstufung des Gefahrstoffes können die Gefahrenbezeichnungen mit den dazugehörigen R-Sätzen genannt werden. Dabei genügt die Angabe des Kennbuch-stabens der Gefahrenbezeichnung (z. B. T) und die Nummer des R-Satzes (z. B. R 34), wenn aus einer allgemein zugänglichen tabellarischen Übersicht der zugehörige Text ersichtlich ist (siehe GUV-SI 8539 Gefahrstoffplakat).
  • Die Gefahrstoffvorräte sind auf ordnungsgemäße Kennzeichnung und einwandfreien Zustand regelmäßig, mindestens aber einmal im Jahr zu überprüfen. Bei fehlender oder unzureichender Kennzeichnung sind die Behältnisse entsprechend nach zu kennzeichnen. Nicht mehr zulässige, nicht identifizierbare oder entbehrliche Stoffe sind ordnungsgemäß und sachgerecht zu entsorgen.