Diese Seite drucken

Gefährdungsbeurteilung - Dokumentation

In der GUV-Regel SR-2003 (S. 70 bis 77) sind detailliert Handlungshilfen zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen gegeben. Hier finden sich Fließschemata und Beispiele.

Die Gefährdungsbeurteilung schließt ab mit einer Dokumentation. Auch hierzu macht die entsprechende GUV-Regel Vorschläge. Herr Dr. Rainer Radke von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz beschreibt die Minimalanforderung an diese Dokumentation wie folgt:

  • Es ist inzwischen zur Gewohnheit geworden, auf Arbeitsblättern, die Versuchsbeschreibungen enthalten, die Verwendung findenen Gefahrstoffe samt den entsprechenden R- und S-Sätzen sowie den Gefahrensymbolen aufzulisten. Ergänzt man dieses Arbeitsblatt um den unten abgedruckten Balken, in den man durch entsprechendes Ankreuzen die für den Versuch notwendigen Schutzmaßnahmen (als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung) einträgt, ist die Dokumentation ausreichend.
  • Die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung kann, muss aber - wenn man sie in dieser Form durchführt - nicht unbedingt mit Datum und Unterschrift versehen sein.
  • Die Dokumentationen der Gefährdungsbeurteilungen müssen auch auch nicht in einem separaten Ordner (gesammelt) abgeheftet sein; es genügt, wenn sie als Arbeitsblätter in den persönlichen Unterlagen (oder in Kopie auf den Schülerarbeitsblättern) vorliegen.
  • "Nur" im Falle einer juristischen Anklage muss man durch entsprechende Dokumentation(z.B. mit ausgefüllten Balken auf den Arbeitsblättern) nachweisen können, dass man eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt hat.
  • Diese Formalie gilt als erledigt, auch, wenn dem Lehrer dabei Fehler unterlaufen sein sollten.

 

 

 


Vorherige Seite: Die Gefährdungsbeurteilung in der GefStoffV
Nächste Seite: Beispiele