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Kompetenzorientierung des neuen Lehrplanes

Seit der Diskussion im Zusammenhang mit der ersten Pisa-Studie wird gefordert, dass naturwissenschaftlicher Unterricht beiträgt zu einer „Naturwissenschaftliche Grundbildung“ („Scientific literacy“) der Schülerinnen und Schüler.

Diese „Scientific literacy“ wird beschrieben als die Fähigkeit,

  • naturwissenschaftliches Wissen anzuwenden,
  • naturwissenschaftliche Fragen zu erkennen und
  • aus Belegen Schlussfolgerungen zu ziehen, um Entscheidungen zu verstehen und zu treffen, die die natürliche Welt und die durch menschliches Handeln an ihr vorgenommenen Veränderungen betreffen“ .... (OECD)
  • Verantwortliches Handeln erfordert Kompetenzen, die im Laufe der Schulzeit erworben werden müssen. Die Kompetenzen werden in den Bildungsstandards als sogenanntes „Bildungsprodukt“ (Output) beschrieben.

Die Bildungsstandards beschreiben Kompetenzen, über die die Schülerinnen und Schüler am Ende der Klassenstufe 10 verfügen sollen. Alle Schulen sind beauftragt, die Bildungsstandards umzusetzen. Der neue Rahmenlehrplan für das Fach „Naturwissenschaften“ soll dabei helfen: Herzstück des neuen Lehrplanes werden Kompetenzbeschreibungen sein.

Kompetenzen sind nach Weinert (2001) „die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können“.

Kompetenzen entwickeln sich gestuft und aufeinander aufbauend (Kumulativität).
 

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